Barfen im Urlaub

Wer seinen Hund roh ernährt, steht bei einem anstehenden Urlaub ziemlich schnell vor der Frage: Und jetzt?

Will man auch im Urlaub konsequent roh füttern, ist es am Einfachsten, man nimmt das portionierte, tiefgefrorene Fleisch und gegebenenfalls benötigte Zusätze einfach mit. In einer entsprechend isolierten Thermobox, am besten tief im Inneren des Wagens verstaut, läßt sich durchgefrorenes Fleisch auch bei längeren Fahrten gut transportieren. Damit man den Effekt der gegenseitigen Kühlung der einzelnen Packungen ideal ausnutzen kann, sollte man die Fleischmenge nicht zu klein wählen, um ein deutliches Antauen der Packungen zu vermeiden.

Knochen können bei dieser Variante für einen platzsparenden Transport in gewolft mitgenommen werden oder frisch vor Ort gekauft werden. Alternativ kann man natürlich auch einfach für den Urlaub einen Calciumzusatz wie Fleischknochenmehl, Eierschalenmehl, etc. verwenden.

Diese Variante funktioniert selbstverständlich nur, wenn man in der Urlaubsunterkunft die Möglichkeit hat, eine gewisse Menge Fleisch tiefgefroren aufzubewahren, also idealerweise eine Ferienwohnung mit einem nicht ganz kleinen TK-Fach.

Hat man das nicht oder nur sehr eingeschränkt, kann man das Fleisch natürlich auch jeweils frisch vor Ort kaufen.

Der Pürierstab für Gemüse und Obst passt in jeden Koffer – alternativ kann man frisches Gemüse auch kurz kochen, auf Gemüse aus dem Glas (Babynahrung) zurückgreifen oder einfach Flocken mitnehmen.

Wenn man vor Ort keine oder nur sehr umständlich die Möglichkeit hat, an frisches Fleisch zu gelangen oder aber Fleisch im Lebensmittelhandel recht teuer ist (wer schon einmal mit einem 40kg-Hund Urlaub in Skandinavien gemacht hat, wird sich vielleicht erinnern :-)) ), besteht auch die Möglichkeit, reine Fleischdosen (z.B. von Lunderland) mit Zusätzen und Gemüse/Obst oder Flocken zu füttern.
Eine andere Alternative ist die Fütterung von Trockenfleisch, das man auch einfach mit etwas Wasser einweichen kann.

Was nach Möglichkeit vermieden werden sollte, ist die kurzfristige Umstellung auf eine völlig andere Fütterung, z.B. auf stark getreidehaltiges Trockenfutter. Diese plötzlichen Umstellungen werden von vielen Hunden nicht gut vertragen und provozieren Verdauungsstörungen.

 

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