[BGP012] BARFEN um jeden Preis? Wann Du besser nicht roh füttern solltest.

[BGP012] BARFEN um jeden Preis? Wann Du besser nicht roh füttern solltest.

 

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Was, wenn die beste Fütterung eben doch nicht die beste ist?

Nein, keine Angst, auch wenn die letzte Podcast-Folge eine Weile her ist: Ich bin immer noch der Meinung, dass Rohfütterung in sehr vielen Fällen die sinnvollste Fütterung für Hunde und Katzen ist. 😉

Aber wie das Leben so ist – die eine, für alle passende Lösung gibt es manchmal nicht. Und auch, wenn man Rohfütterung sehr viel einfacher an die Bedürfnisse unserer Hunde oder Katzen anpassen kann und man deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat – manchmal reicht das nicht aus. Es gibt durchaus berechtigte Gründe, die dazu führen, dass man nicht barft.

Grundgedanke sollte natürlich immer sein: Was ist das Beste für den Hund oder die Katze? Und bevor man da reflexhaft mit “Na klar, Rohfütterung!” antwortet, sollte man sich bewußt machen, dass das manchmal gar nicht zutrifft.

 

Was gibt es für Gründe, nicht zu barfen?

 

Ein häufiges Beispiel dafür sind ältere Hunde. Mit zunehmendem Alter lässt die Magensaft-Produktion nach. was dazu führen kann, dass nicht nur Knochen, sondern auch rohes Fleisch nicht mehr ausreichend verdaut wird.
Auch Erkrankungen machen eine Anpassung der Fütterung von roh auf gegart manchmal unumgänglich.
Und selbstverständlich gibt es auch Hunde oder Katzen, die aus ungeklärter Ursache, ohne vorliegende Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, nicht mit rohem Fleisch zurecht kommen.

Auch Erkrankungen wie chronische Darmentzündungen können eine Rohfütterung unmöglich machen.

 

Vielleicht liegen die Probleme auch woanders?

 

Seien wir ehrlich: Auch für uns Halter ist Rohfütterung nicht immer der richtige Weg. Und sei es, weil wir einfach kurzzeitig mal eine Ausfahrt nehmen und dann wieder zurück zum BARFen kommen. Zeitmangel, Geldmangel, Nase voll von Rumgemäkel – seien wir ehrlich, das kann vorkommen. Und vielleicht führt das dazu, dass man Fertigfutter vorzieht.
Manchmal ist es dann trotzdem das Beste, bei der Rohfütterung zu bleiben. Vor allem bei Erkrankungen oder Unverträglichkeiten.

 

Was man sich immer klar machen sollte: Egal, welche Fütterung, sie muss zum Tier passen, zur Bedarfssituation. Wenn Du den Verdacht hat, dass BARF nicht das Richtige für Deinen Hund oder Deine Katze ist – triff keine überhasteten Entscheidungen, aber halte auch nicht an der Rohfütterung fest, wenn es absolut nicht funktioniert oder Du Deinem Tier damit schaden könntest.

 

 


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