“Das riecht so komisch” – Futter aus tierischer Sicht

“Das riecht so komisch” – Futter aus tierischer Sicht

Ein Gastartikel von Gabriele Sauerland

Das riecht so komisch.

So oder so ähnlich vermitteln Tiere immer wieder ihr Empfinden zu dem, was wir ihnen als Nahrung anbieten.
Sicherlich wählen wir als liebende Tierhalter nicht bewusst etwas Minderwertiges aus. Die Tierhalter, die ich kenne sind verantwortungsbewusst und schauen mit Bedacht nach einem qualitativ hochwertigen Futter.

Sie sorgen für Abwechslung, machen sich schlau über Futtermittelzusammensetzungen und Herkunft von Inhaltsstoffen.

Aber trotzdem vermitteln Tiere, dass ihnen das angebotene Futter oft nicht schmeckt, sie belastet oder ihnen nicht bekommt.

 

Wie ist das möglich, bei all unserer Sorgfalt ?

Zum Einen denke ich, dass viele Halter mit der Produktvielfalt überfordert sind.

Was ist denn nun genau das beste Futter’?

Wovon ist dieses Qualitätsmerkmal abhängig ?

An was orientieren Sie sich ? Ist es der Preis oder ein Testergebnis ?

Letzteres wird nicht selten durch den Auftraggeber der Warentests beeinflusst und der Preis scheint mir auch kein zuverlässiges Kriterium.
Wenn ich mir anschaue, dass in sogenannten Qualitätsfuttermitteln auch Schadstoffe und Schwermetalle nachgewiesen wurden, lässt mich das zu dem Schluss kommen: Der Preis wird vom Hersteller definiert, sagt aber nichts über die Qualität aus.

Ein Webinar bei Ute Wadehn hilft dem Verbraucher da schon eher, sich im Futtermitteldschungel zurecht zu finden.
Es ist nicht leicht verdaulich, was sie in einem solchen Seminar an Fachinformation vermittelt, aber besser schwer verdaulich für den Halter, als für Hund oder Katze 🙂

Immer wieder bitten mich Tierhalter, ihr Tier im Rahmen eines MEDIALOGES zu befragen, warum es in letzter Zeit schlechter frisst, warum es ‘mäkelig’ ist oder sein Futter gar nicht anrührt. Immer wieder sind Tierhalter über die Antwort verblüfft, die eben lautet, dass die Katze es nicht frisst, weil es so stark riecht oder der Hund sein Futter stehen lässt, weil das tägliche Einerlei ihm den Appetit vertreibt.

 

Tierbedürfnisse ernst nehmen

Hier liegt es am verantwortungsbewussten Halter zum Einen Abwechslung in den Speiseplan zu bringen und zum anderen zu hinterfragen, welche Nahrung für seinen vierbeinigen Gefährten die Optimale ist.

Ganz betroffen macht mich, wenn ein Halter das Beste für sein Tier will und sich dann auf Spezialfutter für bestimmte Rassen, Demenzfutter oder Leishmaniosefutter verlässt.

Natürlich ist die Rücksichtnahme auf bestimmte körperliche Gegebenheiten wichtig und notwendig, aber alles fix und fertig in der Tüte – das gibt es nur im Märchen (und in der Werbung).

Wir sind als Halter gefordert zu hinterfragen, uns entweder sachkundig zu machen oder uns an eine kompetente Ernährungsberaterin und Tiertherapeutin zu wenden, die schon sachkundig ist.

Bitte schauen Sie auch hier genau hin: welche Ausbildung und Erfahrung liegt der Beratung zugrunde.
Nach einem Wochenendkurs wird vielleicht ein Grundstein gelegt, aber bis zur Kompetenz ist es noch ein weiter Weg.

Nehmen Sie die Bedürfnisse Ihres Vierbeiners ernst, fragen Sie oder lassen Sie fragen, ob er zufrieden ist.
Innerhalb eines MEDIALOGES steht die Fütterung sicher nicht im Vordergrund, aber es ist eben auch ein Faktor um ein zufriedenes Leben zu gewährleisten.In welchen Bereichen lässt sich das Miteinander verbessern, wo wünscht sich Ihr Hund, Ihre Katze, Pferd, Lama, o.a. eine Veränderung.

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die wichtig sind und die ein Tierleben lang ungehört bleiben.
Tierkommunikation ist, wenn seriös durchgeführt, eine wichtige Bereicherung, nicht nur für die Thematik der Nahrungsaufnahme.

Geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit sich mitzuteilen, seine Wünsche zu äussern.
Seien Sie neugierig auf das, was Tiere vermitteln, was ihnen wichtig ist, was sie beschäftigt.

Eines kann ich guten Gewissens versprechen: Sie sehen Ihr Tier mit anderen Augen und werden das Miteinander stärken. Nicht nur, was vielleicht die Fütterung angeht.

 

Über die Autorin:

Gabriele Sauerland_03-1Gabriele Sauerland lebt im Allgäu. Wichtige Säulen ihres Lebens sind die Malerei, das Schreiben und die Tiere.

Der Wunsch mit Tieren zu leben, bestand bei ihr schon in frühester Jugend. Aber es sollte ein langer Weg zwischen ihrem Geburtsjahr 1959 und der Erfüllung des Wunsches liegen.

Schule, Ausbildung, Berufsjahre. Verschiedene Stationen von Nord- bis Süddeutschland, berufliche Fortbildungen, Tätigkeit als Tierheilpraktikerin mit eigener Naturheilpraxis.  Aktive Tierschutzarbeit, vor allem in Südeuropa, Ausflüge in verschiedene Fachrichtungen. Die Beschäftigung mit der Thematik der Verhaltensauffälligkeiten und angezogen durch die Bioresonanz und Radionik verlagert sich nach und nach der Schwerpunkt zur feinstofflichen Arbeit und parallel dazu zur tierpsychologischen Beratung.

‚Der Weg ist das Ziel’ – und so führten verschiedene Begegnungen mit Tieren zu der Erkenntnis und dem Auftrag, den Dialog zwischen Mensch und Tier selbst zu pflegen und das Wissen an andere Menschen weiter zu geben. Sauerlands Thema ist die Sicht der Tiere.

Mit Unterstützung der vierbeinigen Lehrer geht sie ihren Weg und gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Seminaren (vor Ort und online) an Tierhalter und Therapeuten weiter. Sie ist außerdem  Ideengeberin und Veranstalterin der “Tierischen Webinarwoche”.

 

Kontakt:  Rosenweg 6 D-87669 Rieden am Forggensee  Tel. +49 8362 922 696

Infolink:   www.communicanis.de

 

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