Zecken, Würmer, Giardien – Welchen Einfluss kann die Fütterung nehmen?

Würmer Zecken Giardien Ernährung

Es gibt Dinge, die muss man einfach akzeptieren, wenn man mit Hunden und Katzen zusammen lebt.

Dass mit schlafwandlerischer Treffsicherheit grundsätzlich auf die einzige Stelle im Haus mit Teppich gek*tzt wird, zum Beispiel.
Dass eine Vorliebe für schwarze Kleidung bei hellfelligen Mitbewohner relativ unpraktisch sein kann. Vor allem, wenn man Termine hat, bei denen man halbwegs seriös wirken sollte.

Und dass Parasiten zum Leben mit Tier dazu gehören.
Die Frage, ob die Ernährung Einfluss auf die Anfälligkeit für Parasiten hat, taucht daher sehr regelmäßig auf. Dieses Jahr aufgrund der Bravecto-Diskussion vielleicht noch etwas häufiger als sonst.

Endo- und Ektoparasiten

Die Frage, wie effektiv sich Fütterung zur Parasitenabwehr eignet, muss man für Ekto- und Endoparasiten getrennt betrachten.

Während Ektoparasiten über die gezielte Wahrnehmung äußerer Reize durch Chemorezeptoren und Körpertemperatur ihre Opfer ausmachen, sind Endoparasiten in der Regel auf Zwischenwirte, den richtigen Endwirt und z.B. ein Darmmilieu angewiesen, in dem sie sich entwickeln können.

Und das Darmmilieu zu beeinflussen, gestaltet sich in der Praxis etwas einfacher, als die chemischen Signale in der Atemluft oder der Haut mit der Fütterung oder natürlichen Antiparasitika so zu beeinflussen, dass Flöhe oder Zecken nicht mehr stechen.

Ja, unschön, ich weiß.

Aus dieser unterschiedlichen Weise, wie Parasiten an das oder in das Tier gelangen, kann man sich auch ableiten, warum beispielsweise die Anfälligkeit für Zecken so verschieden ist. Das kennt vermutlich jeder von Spaziergängen mit mehreren Hunden. Selbst wenn beide Hunde gleich gefüttert werden, kann es sein, dass einer deutlich mehr Zecken anzieht als der andere.

Zecken

Zecken – tja, könnte man den Befall einfach über die Fütterung wirksam beeinflussen, dann hätten wir ein Problem weniger. Aber das gehört leider in die Kategorie „Es könnte alles so einfach sein – ist es aber nicht“.

Denn warum Zecken manche Hunde attraktiver finden als andere, ist nicht ausreichend geklärt. Wenn man sich anschaut, wie Zecken ihre Wirte lokalisieren (Hallersches Organ), dann stoßen wir auch auf Faktoren, die wir nur bedingt beeinflussen können. Wie dick ist die Haut, wie ist die Atemluft zusammen gesetzt, etc. pp.  Und dann kommt noch dazu, wie dicht eine Region überhaupt mit Zecken besiedelt ist.

Gebarfte Hunde und Katzen werden meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich weniger von Zecken heimgesucht als Fertigfutter-Hunde oder Katzen.

Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass Futterzusätze, Medikamente  und generell ein gut funktionierender Stoffwechsel Einfluss auf die Anfälligkeit für Zecken haben.
Ich habe z.B. immer wieder Halter von Krebs-Patienten (auch gebarften), die berichten, dass die Hunde ab einem Zeitpunkt X stärker oder überhaupt erst von Zecken angefallen wurden. Man kann das schwer verallgemeinern, aber die Beobachtung ist interessant.

Diskutiert wird aber auch immer wieder eine genetische Disposition. Bei Menschen ist man zumindest in Bezug auf Mücken  zu der Erkenntnis gelangt, dass die „Ausdünstungen“ über Haut und Atem zu einem Teil vermutlich genetisch bestimmt sind. (1)

Die Lösung für das Zecken-Problem könnte also vermutlich nur sein, eine Art „Harry-Potter-Tarnmantel“ zu entwickeln, mit der Hunde und Katzen durch das sensorische Raster der Zecken fallen, also nicht als Wirt wahrgenommen werden. Ob das funktionieren kann und ob dies gut wäre – ich weiß es nicht.

Knoblauch, Kokosöl, Bierhefe und Schwarzkümmelöl gegen Zecken

Möchte man mit Futterergänzungen oder natürlichen Repellents arbeiten, dann werden zur Zecken-Abwehr meistens Bierhefe, Knoblauch und Schwarzkümmelöl genannt. Außerdem Kokosöl für die äußerliche Anwendung.

Auch Präparate auf natürlicher Basis beruhen in der Regel auf einem oder mehrerer dieser Inhaltsstoffe.

Knoblauch, Bierhefe und Schwarzkümmelöl zielen darauf ab, den Hautstoffwechsel bzw. die Ausscheidungsprodukte über die Haut zu verändern (z.B. durch die enthaltenen ätherischen Öle) und damit Hund oder Katze für die Zecken unattraktiver zu machen.

Natürlich heisst übrigens nicht, dass man diese Zusätze in rauen Mengen verwenden kann und dass sie per se unbedenklich sind: Am Beispiel Schwarzkümmelöl hatte ich hier schon einmal ausführlich dazu geschrieben.
Knoblauch sollte für Hunde nur in geeigneten Mengen, am besten frisch eingesetzt werden (ca. 1 Zehe für einen 25 kg-Hund pro Tag)  und bei Katzen gar nicht. Knoblauchpulver ist schwerer zu dosieren bzw. muss niedriger dosiert werden.

Kokosöl wird in diesem Fall äußerlich eingesetzt, die enthaltene Laurinsäure soll auf Zecken abstoßend wirken. Sie landen dann zwar auf Hund oder Katze, stechen aber weniger oft. Hierzu gibt es relativ wenig wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse. Die Erfahrungen sind wie bei allen natürlichen Abwehrstrategien gegen Parasiten sehr unterschiedlich.


100%tige Sicherheit bieten alle der genannten Möglichkeiten nicht. Einen Versuch sind sie aber allemal wert, ganz klar. Du musst Dich nur darauf einstellen, dass die Wirksamkeit unterschiedlich ausfallen kann und es gegebenfalls Plan B braucht.

Also hilft nur die chemische Keule?

Ob man zu Spot-Ons mit systemischen Wirkstoffen wie Fipronil / Imidacloprid oder eben zu Bravecto greift, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und zwar nach Abwägung alle bekannten Risiken und der eigenen Situation.

Mir persönlich behagt der Gedanke eines Nervengifts im Tier nicht. Nur – ich lebe auch nicht in einem Risikogebiet.
Noch würde  ich ein Präparat wie Bravecto nutzen wollen, dessen offensichtliche Nebenwirkungen erst nach und nach zum Vorschein kommen.
Denn es  ist nichts Neues, dass die Einschätzung von bereits zugelassenen Medikamenten im Laufe der Zeit revidiert wird, weil z.B. Nebenwirkungen im Zulassungsverfahren nicht richtig oder vollständig bewertet wurden.  Die European Medicines Agency (EMA) gibt in Bezug auf die menschliche Anwendung regelmäßig Empfehlungen heraus, welche Wirkstoffe sie als nicht mehr als sicher beurteilt .

Wenn man diese Empfehlungen über die Jahre miteinander vergleicht, findet man auch immer wieder Wirkstoffe, die für den Menschen aufgrund von Nebenwirkungen kaum noch oder nicht mehr genutzt werden, für Hunde (Katzen) aber durchaus noch in Gebrauch sind. Enrofloxacin / Ciprofloxacin beispielsweise, das sind bestimmte Antibiotika. 

Alleine, dass ein Medikament wie Bravecto die Zulassungsverfahren erfolgreich durchläuft, ist also kein Garant für seine Unbedenklichkeit. Die Diskussion könnte man auch in Bezug auf andere, für Tiere zugelassene Wirkstoffe führen, das ist richtig. Aber das ist auch ein anderes Thema.

Würmer

Bei Würmern ist der Bezug zur Fütterung direkter und Wurmprophylaxe (aber ggffls auch Wurmbekämpfung) somit einfacher umsetzbar.

Die bei Hunden und Katzen häufigsten Wurmarten wie Hakenwürmer, Spulwürmer und Bandwürmer siedeln im Dünndarm. Und wie alle Darmparasiten sind sie für eine übermäßige Vermehrung auf für sie ideale Bedingungen angewiesen.

Bedeutet: Sie brauchen Nahrung in Form von Blut, Schleimhautzellen und Nahrungsbrei. Zusätzlich spielt die bakterielle Besiedlung des Darms eine wesentliche Rolle: Eine intakte Darmflora agiert wie ein Schutzschild.  Und sorgt unter anderem dafür, dass die körpereigenen Abwehrstrategien des Immunsystems gegen Parasitenbefall greifen.

Allerdings: Parasitenbefall ist nichts grundsätzlich Bedenkliches!

Vielleicht hast Du auch schon einmal Diskussionen um Entwurmung und Wurmprophylaxe verfolgt – man kann dabei teilweise den Eindruck gewinnen, dass Würmer ähnlich gefährlich seien wie ein besonders heimtückischer Virus.

Und ein Hunde- oder Katzendarm in punkto Parasiten die strahlende Reinheit einer 99,9%tig keimfreien Oberfläche aufweisen muss.
Der Gedanke an Parasiten im Darm mag kein besonders erfreulicher sein, aber er ist definitiv kein Grund für Panik.
Parasiten im Darm sind keine Seltenheit und eher Normalität als Besonderheit . Bei gesunden, ausgewachsenen Tieren verhindert das Immunsystem die Ausbreitung. Keine Freigänger – Katze würde anderenfalls den Verzehr von Beutetieren überstehen.

Forschungsergebnisse deuten sogar darauf hin, dass Parasiten einen Anteil an der Ausbildung eines intakten Immunsystems haben.

Teile des Immunsystems, wie Immunglobulin E  und auch die Eosinophilen Granulozyten stehen beispielsweise in einem direkten Zusammenhang mit Parasiten. Das Interessante ist aber, dass auch bei Fehlfunktionen des Immunsystems wie bei Allergien Immunglobulin E direkt beteiligt ist. Wnen man es so sieht, haben Parasiten also durchaus eine sinnvolle Funktion, sozusagen als Trainingspartner.

Die Qualität der Fütterung trägt wesentlich zu einem funktionierenden Immunsystem bei. Bei gebarften Hunden ohne Vorerkrankungen ist ein grösserer Wurmbefall selten, auch wenn immer noch irrsinnig oft das Gegenteil verbreitet wird.

Futterzusätze / natürliche Entwurmung

Zusätzlich zur Rohfütterung kannst Du durch bestimmte Futterzusätze das Darmmilieu wurmfeindlicher  machen.

Zum Beispiel mit Kokosöl und Kokosraspeln. Auch hier ist die enthaltene Laurinsäure der Bestandteil, der Würmern die Ansiedlung erschweren soll. Bei Kokosraspeln kommt zusätzlich die „pieksige“ Beschaffenheit zum Tragen.

Auch viele Kräuter und z.B. Kürbiskerne haben wurmwidrige Eigenschaften, die Du Dir zu Nutze machen kannst.
Im Gegensatz zur klassischen chemischen Wurmkur hast Du damit den Vorteil, dass Du eine vorbeugende Wirkung erzielen kannst. Und das auf sehr einfache Weise, zum Beispiel mit einem wurmwidrigen Kräuter-Pesto. (Das Rezept dazu findest Du hier im Blog.)

Kräuter und Pflanzen mit antiparasitären und darmschleimhautunterstützenden Eigenschaften sind beispielsweise Oregano, Thymian, Wermutkraut, frischer Bärlauch, Knoblauch, Walnussblätter, Beifuss oder Labkraut. Ganz am Ende des Artikels findest Du noch einige mehr.

Bei einer natürlichen Entwurmung macht man sich mit entsprechenden Kräuter-Kombinationen diese Eigenschaften zu Nutze. Das Prinzip machen sich Tiere zum Teil gezielt zu Nutze: Beispielsweise hat man festgestellt, dass Affen bei einem Wurmbefall instinktiv Pflanzen in ihre Nahrung integrieren, die wurmwidrige Eigenschaften aufweisen, beispielsweise Aspilia-Arten (1). Diese Pflanzen werden normalerweise nicht gefressen, sondern instinktiv bei erhöhtem Infektionsdruck aufgenommen. Ihre Blätter haben kleine Häarchen, unzerkaut abgeschluckt können sie die Ausscheidung von Parasiten beschleunigen.

Giardien

Die Einzeller sind sorgen bei einem akuten Befall vor allem für (wiederkehrende) Durchfälle. Und sie sind leider sehr hartnäckig, was sie zu einem der unbeliebtesten Darm-Mitbewohnern macht.

Wie bei Würmern können sie oder ihre Zysten sich  im Darm befinden, ohne dass es zu Störungen des Allgemeinbefindens kommt. Bei vielen Hunden und Katzen verläuft eine Infektion symptomfrei.
Aber wenn das Immunsystem angeschlagen oder wie bei Welpen noch nicht sonderlich ausgebildet ist, vermehren sie sich meistens rasant.

Behandelt wird schulmedizinisch mit Antibiotika.
Diese haben einen Vorteil: Die Wirkung gegen Giardien ist zuverlässig, auch wenn in den letzten Jahren vermehrt Resistenzen diskutiert wurden. Der Giardien-Spuk ist also bei entsprechender Hygiene meist schnell überstanden.


Sie haben aber auch einen Nachteil: Wie alle Antibiotika  vernichten sie  auch die Bakterien der gesunden Darmflora. Die aber als Teil der Immunabwehr eigentlich gebraucht wird, um Giardien zu eliminieren. Und die sich gerade bei jungen Hunden noch nicht ausreichend entwickelt hat.

Bei sehr jungen Hunden erlebt man immer wieder, dass der Darm und das Immunsystem bei intensiver Antibiotika-Behandlung dann auch später Schwachstellen bleiben.

Was kann man effektiv gegen Giardien tun?

Bei einem Giardienbefall sollte die Ernährung mit in die Behandlung einbezogen werden, um das Immunsystem zu unterstützen. Wiederkehrende Giardiosen können außerdem Nährstoffmängel mit sich bringen, die es zu verhindern gilt.

Der andere Baustein ist, zu entscheiden, ob eine Antibiotika-Therapie notwendig bzw. sinnvoll ist. Was zum Beispiel abhängig ist von der Schwere des Befalls und der Symptome, genauso wie der Lebenssituation (etwa kleine Kinder oder immunsupprimierte Familienmitglieder im Haushalt).

Will man Giardien auf natürliche Weise zurück drängen, ist die gezielte Unterstützung des Immunsystems kombiniert mit parasitenwidrigen Kräutern am erfolgversprechendsten. Was richtig angewendet auch sehr gut funktioniert.

Wie kann man Wurmbefall vorbeugen?

Vorbeugen kann man Giardien- und Wurmbefall nie 100%tig.  Beziehungsweise nur indirekt. Indem man das Immunsystem stabil hält und das Darmmikrobiom im Gleichgewicht. Je hochwertiger, je besser verdaulich Du fütterst – desto grösser ist der Beitrag dazu.

Außerdem ist es gerade in der Rohfütterung sehr einfach,  Futterbestandteile zu nutzen, die die Ausbreitung von Parasiten eindämmen.

Dazu können gehören:

  • Kokosraspeln
  • Kokosöl
  • Kürbiskerne (geschrotet / gemahlen)
  • Hagebutten (mit Kernen)

Bei Katzen sollte man sich auf Kokosraspeln bzw. Kokosöl beschränken, alles andere sollte mit einem fachkundigen Therapeuten abgesprochen werden.

Wurmwidrige Kräuter (Nur für Hunde!)

  • Wermutkraut
  • Beifuss
  • Petersilie
  • Ingwer
  • Galgant
  • Walnussblätter
  • Oregano
  • Thymian

Hin und wieder ein paar Blätter frischen Oregano oder Thymian mit zur Gemüseration zu geben, ergänzt zusätzliche Maßnahmen wie Kokosöl oder Kürbiskerne.  

Aber bitte umsichtig verwenden: Viele wurmwidrige Heilkräuter enthalten Inhaltsstoffe, die nicht zur Daueranwendung geeignet sind und bei längerer Anwendung oder zu hoher Dosierung schädlich sein können.
Bei einem nachgewiesenen Wurmbefall (Kotprobe!), wendet man Kräutermischungen zur natürlichen Entwurmung nur über einen kurzen  Zeitraum an.

Fazit

Man kann auch  in Sachen Parasiten gezielt über die Ernährung bzw. Futterergänzungen arbeiten. Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf das Immunsystem und die Zusammensetzung der Darmflora. Was sie zu einem Grundbaustein dafür macht, dass Infektionen mit Wurmeiern oder Giardienzysten gar nicht erst zu einem Problem werden.

Der Kontakt mit Parasiten in der Umwelt ist normal, aus diesem Grund hat jeder Organismus körpereigene Abwehrstrategien entwickelt. Erst wenn diese aus einem bestimmten Grund nicht mehr greifen, setzt die unverhältnismäßige Vermehrung ein.

Haken-, Band- und Spul-Würmer sowie Giardien bekommt man bei einem akuten Befall oft auch ohne die typischen Wurmkuren und Antibiotika in den Griff.  Wurmkuren werden zudem oft falsch (nämlich prophylaktisch) und übermäßig eingesetzt. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Ansichten dazu, ob das die Darmschleimhaut und die Diversität des Darmmikrobioms kurz- oder langfristig schädigt oder verändert. Es fehlen dazu Langzeitstudien. Sicher ist, dass die typischen Wirkstoffe, die zur Entwurmung oder zur Bekämpfung von Giradien eingesetzt werden, wie jedes Medikament auch Nebenwirkungen haben können. Handelt es sich um ein Antibiotikum, werden in der Regel auch die Bakterien der physiologischen Darmflora in Mitleidenschaft gezogen.

Auf der anderen Seite schädigt ein starker Wurm- oder Giardienbefall natürlich auch die Darmschleimhaut und bewirkt dadurch Veränderungen der Bakterienverteilung im Darm.

Das heisst, eine echte Prophylaxe ist nur über wurmwidrige Futterbestandteile, ein starkes Immunsystem und ein intaktes Mikrobiom im Darm zu leisten.

Bei der Abwägung, wie man unliebsame Mitbewohner des Hundes wieder loswird, muss man unter Umständen auch den Faktor „Lebenssituation“ mit einbeziehen. Bei sehr kleinen Kindern im Haushalt oder wenn Dein Hund tagsüber in einer HuTa oder mit einer grösseren Hundegruppe unterwegs, gilt unter Umständen besondere Umsicht.
Der Vollständigkeit halber: Herzwürmer und Lungenwürmer sind hingegen potentiell lebensbedrohlich, hier muss zwingend schulmedizinisch behandelt werden.

Bei Ektoparasiten ist die Lage etwas schwieriger – hier sind die Erfolge über Futterergänzungen und natürliche Repellents wie Kokosöl oder Produkten mit Laurinsäure / ätherischen Ölen individuell sehr unterschiedlich. Eine zusätzliche Überprüfung der Darmflora oder Unterstützung der Leber kann unter Umständen sinnvoll sein.

Die eierlegende Wollmilchsau ist da leider noch nicht erfunden worden.

Der große Parasiten-Guide

Wenn Du mehr zu Würmern, Giardien, Blutparasiten, Herzwürmern und Zecken wissen möchtest, findest Du im „Großen Parasiten-Guide“ jede Menge Informationen zu Prophylaxe, Diagnostik und natürlich auch dazu, welche Möglichkeiten Dir bei einem Befall zur Verfügung stehen.

Auf den 50 kompakten Seiten findest Du außerdem weitere Informationen zu wurmwidrigen Kräutern, Immunmodulation und Darmsanierung bei Schädigung durch Parasiten.

(1) Rodriguez, E.; Aregullin, M.; Nishida, T.; Uehara, S.; Wrangham, R.; Abramowski, Z.; Finlayson, A.; Towers, G. H. N.; (1985). „Thiarubrine A, a bioactive constituent of Aspilia (Asteraceae) consumed by wild chimpanzees.“