Wir brauchen nicht immer mehr. Aber wir brauchen besser.

Wir brauchen nicht immer mehr. Aber wir brauchen besser.

Vor kurzem habe ich einen Satz gehört, der mir noch sehr lange danach im Kopf umher ging: Wir brauchen nicht mehr, wir brauchen besser.

Und ja, das stimmt. Es stimmt so sehr.

Wir brauchen nicht 100 verschiedene Fertigfuttersorten, die sich eigentlich nur durch die Werbetexte unterscheiden. Wir brauchen einfach nur gutes Futter.


Wir müssen das Rad nicht ständig neu erfinden. Wir brauchen nicht x neue Fütterungskonzepte mit stylischen Namen. Es gibt genug gute, die sich seit sehr vielen Jahren bewähren.


Wir brauchen keine exotischen Fleischsorten wie Strauß, Känguru oder Elch im Fertigfutter oder als Kauartikel. Außer für Allergiker. Und genau deswegen ist es so wichtig, nicht jede Fleischsorte zu verfüttern, die uns Exklusivität vorgaukelt. Denn für Hunde und Katzen mit Verdacht auf Allergie oder Futtermittelunverträglichkeit schließt sich mit jeder Fleischsorte, die schon einmal gefüttert wurde eine Tür für immer, wenn es um Ausschlußdiäten geht.


Wir brauchen nicht unzählige verschiedene Kräuter in einem Futter. Auch wenn es gut klingt, aber der Nutzen ist gleich Null. 


Wir brauchen nicht noch mehr Meinung, wir brauchen Wissen. Und einen unvoreingenommenen Austausch, denn Erfahrungen können unterschiedlich sein. Mythen und festgefahrene Ansichten in Sachen Fütterung bringen niemanden weiter. Genauso wenig hilft es, Tierernährung als unnötigen Schnickschnack zu betrachten.


Wir brauchen gute Ernährungsberater, denen es nicht nur darum geht, Futtersorte XY in den Hund oder in die Katze zu bringen. Es funktioniert auch nicht, alle Antworten zur Fütterung ergooglen, schon gar nicht bei Erkrankungen. Krankheitsverläufe sind nun einmal individuell.

 
Es reicht, wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: Gut füttern. Besser füttern.

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